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COINHIVE SCHLIESST SEINE PFORTEN

Coinhive schließt – Negative Publicity und XMR Hardfork

Der Kryptowährungs-Mining-Service Coinhive wird eingestellt, da das Projekt angeblich wirtschaftlich unrentabel geworden ist. Das Team hinter Coinhive kündigte die Neuigkeiten in einem Blogbeitrag am 26. Februar an.

Gemäß der Ankündigung wird der Mining-Service seinen Betrieb am 8. März 2019 einstellen, während die Dashboards der Nutzer bis zum 30. April 2019 zugänglich sein werden. Als Gründe für die Schließung nennen die Entwickler den Rückgang der Hash-Rate um über 50 Prozent nach der letzten Monero (XMR) Hardfork.

Berichten zufolge wurde der Service auch vom Rückgang des Kryptowährungsmarktes betroffen, wobei der Wert von XMR innerhalb eines Jahres um über 85 Prozent zurückging. „Dies und das angekündigte Hard Fork und Algorithmus Update des Monero Netzwerks am 9. März hat uns zu dem Schluss geführt, dass wir Coinhive nicht mehr weiterführen müssen“, heißt es in der Nachricht.

Coinhive ist ein JavaScript-basierter digitaler Währungsanalysedienst, der auf einen Computercode setzt, der auf Websites installiert werden soll. Nach der Installation nutzt der Dienst einen Teil der Rechenleistung eines Browsers, der die betreffende Website lädt. Obwohl Coinhive kein von Natur aus bösartiger Code ist, ist es bei Hackern zum Kryptoentführen beliebt geworden.

Anfang dieses Monats entfernte der Technologiekonzern Microsoft acht Windows 10-Anwendungen aus seinem offiziellen App Store, nachdem das Cybersicherheitsunternehmen Symantec das Vorhandensein von heimlichen XMR-Coint-Mining-Codes festgestellt hatte. Die Analyse des Unternehmens ergab, dass der in den Apps enthaltene Mining-Malware-Stamm der webbrowsergestützte Coinhive XMR Mining-Code ist.

Im Januar veröffentlichte das israelische Cybersicherheitsunternehmen Check Point seinen Global Threat Index für Dezember 2018 und erklärte, dass die drei beliebtesten Malware-Stämme alle mit Kryptojacking-Zwecken in Verbindung gebracht wurden, was den Spitzenplatz im 13. aufeinander folgenden Monat versiegelt.

Ein aktueller Bericht des Cybersicherheitsforschungsunternehmens Kaspersky Labs ergab, dass Kryptojacking-Überbrückung die Ransomware als größte Bedrohung der Cybersicherheit überholte – insbesondere im Nahen Osten, in der Türkei und in Afrika. Nicht nur PC-, sondern auch Smartphone-Nutzer werden von nicht autorisierter Mining-Software angesprochen – von 2016 bis 2018 stiegen diese Angriffe angeblich um 9,5 Prozent.

Post Author: Dennis "Der Admin" Becher

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